Tagung Siedlungsabfallwirtschaft Magdeburg

20. und 21. September 2017

Mittwoch, 20. September 2017

 

ab 18:30 Uhr

Abendveranstaltung in der KulturfestungMark

Die Festung Mark ist eine der letzten Zeugen der einst größten preußischen Festung Magdeburg. In der letzten Ausbauphase entstand das heutige Gebäude 1864/65 als Defensionskaserne an der Nordfront des inneren Verteidigungsringes der Stadt, direkt vor der mittelalterlichen Stadtmauer, wo sich zuvor bereits die Tenaille Mark befand. Das neue Gebäude sollte bis zu 800 Soldaten eine Unterkunft bieten und zugleich eine Verteidigungsfunktion erfüllen. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges wurde die Kaserne ausschließlich militärisch genutzt.

Durch Bombenangriffe im Januar 1945 der US Air Force und Royal Air Force erfährt die Kaserne Mark einige wenige Treffer im mittleren und äußeren Ostflügel. Der zerstörte Ostflügel wird nach Kriegsende z.T. abgetragen.

Nach vielen Bemühungen und durch die breite Unterstützung der Bevölkerung Magdeburgs begannen Ende 2001 die ersten Aufräumarbeiten, die in den Folgejahren fortgesetzt wurden.

Die ehemaligen Kanonengänge und das Kasemattengewölbe können heute als ein vielfältiges Kultur- und Tagungszentrum genutzt werden.

'Mächtige elf Meter hohe Gewölbe, geheimnisvolle Nischen und ein großer Festungshof an der mehr als ein halbes Jahrtausend alten Stadtmauer bilden heute die überwältigende Kulisse für einzigartige Veranstaltungen. Die Oberen Gewölbe, das Kaminzimmer und die Kulturwerkstatt bieten zusätzlichen Raum für individuelle Veranstaltungen.

 

» Fundsache Luther - Abfallgruben als Geschichtsquellen
Prof. Dr. Meller, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

 

 


[Informationen von www.festungmark.com, 2014 und 2017]
[Bildergallerie: www.magdeburg.de, www.festungmark.com, ballarin-music.com, fotocommunity.de: Katrin Janas]

 

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Ansprechpartner: Hartwig Haase | Letzte Änderung: 2017-06-06