Tagung Siedlungsabfallwirtschaft Magdeburg

20. und 21. September 2017

7. Tagung Siedlungsabfallwirtschaft 2002
"Drei, Zwei, Eins ,... --> 2005"


Das Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt und das IFSL hatten auch im Jahr 2002 wieder zum Thema Siedlungsabfallwirtschaft nach Magdeburg eingeladen. Im 7. Veranstaltungsjahr stand die Fachtagung - erstmals mit einem Logo versehen - unter dem Motto „Siedlungsabfallwirtschaft 2002 - Drei, Zwei, Eins, ... --> 2005“. Der Titel spielt auf den Count-down für das magische Jahr 2005 an, da jetzt die entscheidenden Weichen richtig gestellt werden müssen, um rechtzeitig bis zur vollständigen Umsetzung der TA Siedungsabfall ausreichende und preisgünstige Behandlungskapazitäten errichten zu können.
Einer guten Tradition der bisherigen Veranstaltungen folgend, konnte die gerade ernannte Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Petra Wernicke begrüßt werden, die der Tagung ebenso Erfolg wünschte wie der Rektor der Universität, Magnifizenz Prof. Klaus Erich Pollmann.
Mehr als 140 Teilnehmer aus dem In- und Ausland waren der Einladung nach Magdeburg gefolgt. Die ehemals eher dem regionalen Fachpublikum gewidmete Veranstaltung erzielt ihre Wirkung mittlerweile über die Grenzen des Bundeslandes hinaus und kann auf ein breites Spektrum verweisen, nicht nur was die Herkunftsorte der Teilnehmer betrifft.
An beiden Veranstaltungstagen wurden aktuelle, anwendungsnahe Themen vorgestellt und diskutiert. Die Schwerpunkte im diesjährigen Programm bildeten folgende Komplexe:

 

  • Abfallwirtschaftspolitik - in Deutschland und im Bundesland Sachsen-Anhalt
  • Abfallaufkommen und Abfallbehandlung - Entwicklungen und Trends
  • Deponiebetrieb für 2005 - Kosmetik oder Chirurgie?
  • Ausschreibung und Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen
  • Logistikkonzepte für die Probleme von morgen
  • Ferntransport und Entsorgungslogistik



Nachdem Herr Dr. Schnurer vom Bundesministerium für Umwelt den Stand und die Entwicklungsperspektiven der Siedlungsabfallwirtschaft in Deutschland erläuterte, gingen die nachfolgenden Referenten auf die Situation in unseren östlichen und westlichen Nachbarländern ein.
Frau Dr. Wehling stellte danach die Situation in Sachsen-Anhalt dar, insbesondere in Bezug auf die Aufkommensmengen im Vergleich zu anderen Bundesländern. Den Gästen, die nicht die Möglichkeit hatten, an der IFAT in München teilzunehmen, wurden im Vortrag von Herrn Holzbeck Eindrücke vermittelt und Informationen zu Innovationen und Trends gegeben.
Weitere Schwerpunkte bildeten die Gewerbeabfallverordnung aus Sicht der kommunalen Unternehmen, Anwendererfahrungen mit der thermischen Abfallbehandlung und spezielle Maßnahmen zur Deponiebewirtschaftung.


D
er zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen des Schwerpunktes Entsorgungslogistik - dabei sowohl in Bezug auf die Ausschreibungsmodalitäten für Entsorgungsdienstleistungen als auch das Aufzeigen neuartiger technischer Lösungen und die praktischen Probleme alternativer Verkehrsträger, auch aus der Sicht einer ökologieorientierten Betrachterposition.
Davor und danach bestand für alle Teilnehmer umfangreich die Möglichkeit, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zur Zusammenarbeit zu begründen.



Die Fachausstellung und Firmenpräsentation im Foyer des Tagungshotels motivierte in den Vortragspausen ebenfalls zu einer regen Diskussion.
Integriert in das Tagungsprogramm war in diesem Jahr erstmals die Abschlusspräsentation der Studenten des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen Logistik, die im Rahmen der LogistikWerkstatt die Ergebnisse ihres Semesterprojektes zur Untersuchung von Transportvarianten vorstellten. Für die kulturelle Umrahmung der Abendveranstaltung am ersten Tag sorgte das Studentenkabarett Prolästerrat der Universität.
Der Begleitband zur Tagung 2002 ist unter der ISBN-Nr. 3-930385-38-4 im LOGiSCH-Verlag erschienen und kann dort oder über den örtlichen Buchhandel bezogen werden.

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Ansprechpartner: Hartwig Haase | Letzte Änderung: 2013-06-17